Köln reduziert –
Handlungsfelder

Direkten Einfluss hat eine Kommunen auf ihre eigenen Liegenschaften. Hier muss die Strom- und Wärmeversorgung so effizient wie möglich gestaltet werden, bis hin zur CO2-freien Energieversorgung. Dies muss auch durch den Einsatz von Erneuerbaren Energien erreicht werden. In Schulen und Kindergärten, aber auch bei anderen Gebäuden, sollte dies mit dem Thema Umweltbildung verknüpft werden. Beim städtischen Fuhrpark gilt es die Streckenplanung und den Einsatz der Verkehrsmittel zu optimieren.

Befindet sich der kommunale Energieversorger mehrheitlich in städtischer Hand kann entscheidenden Einfluss genommen werden und die Energieversorgung zu einer mehrheitlich auf Erneuerbaren Energien basierenden mit effizienten Kraftwerken ausgestatteten umzuwandeln. Das Unternehmen muss sich von einem reinen Energieversorgungsunternehmen zu einem Dienstleister wandeln, welcher auch Effizienzmaßnahmen anbietet.

Beim Energieverbrauch in Privathaushalten und Wirtschaftsbetrieben hat die Kommune keinen direkten Einfluss. Hier kann sie Hilfestellungen in Form von Beratungen, Öffentlichkeitsarbeit und finanzieller Unterstützung leisten. Beispiele hierfür wären ein Altbausanierungsprogramm, das betriebliche Umweltmanagementprogramm ÖKOPROFIT, sowie das Anbieten von Energieberatung.

Dieselben Anreize gilt es beim Verkehrs zu schaffen, so dass die bisherige autolastige Entwicklung zu einem umweltfreundlichen und klimaschonenden Verkehrssystem wird. Hierfür müssen einerseits die Verkehrsmittel des sog. Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrrad, zu Fuß) gestärkt, andererseits muss die Attraktivität des Autofahrens in gleicher Weise reduziert werden. Dies kann auf kommunaler Ebene durch gewisse Fahrtbeschränkungen geschehen. Hierzu trägt auch eine nachhaltige Entwicklung der Stadt der kurzen Wege bei.

Weitere klimarelevante kommunale Aufgabenfelder sind die Erhaltung von Grünflächen als CO2- Senken sowie die Reduzierung der Abfallmenge und Erhöhung der Recyclingquote.

Ganz wichtig ist der Aspekt der Öffentlichkeitsarbeit, um den Klimaschutz erfolgreich zu kommunizieren.

Gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW