Andere Städte –
Beispiel: Hamburg

Entwicklung der CO2-Emissionen

Im Jahre 1990 hatte Hamburg einen CO2-Ausstoss von 20,4 Mio. t. Dieser konnte bis 2004 um 1,7 Mio. t auf 18,7 Mio. t reduziert werden. Pro-Kopf entspricht dies einer Veränderung von 12,35 t auf 10,8 t.

Die folgende Abbildung stellt die Entwicklung der CO2-Emissionen dar. Aufgrund einer Umstellung der Erhebungsmethode sind für die Jahre 1998-2002 keine vergleichbaren Daten verfügbar.

Die Emissionen des Jahres 2004 verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Sektoren.

Ein Schwerpunkt der bisherigen Klimaschutzmaßnahmen war das Programm „Arbeit und Klimaschutz“. Bestandteile waren Beratung, Demonstrationsprojekte und Förderprogramme im Bereich innovativer Klimaschutz-Technologien. Mit den bisherigen Haushaltsmitteln von 39 Mio. Euro konnten Investitionen in Höhe von 233 Mio. Euro angestoßen werden. Dies führt zur Vermeidung von 68.000 t CO2 jährlich und der Schaffung von 3.700 Jahresarbeitsplätzen.

Im Rahmen von Mietwohnungssanierungsprogrammen, auch in Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften konnten bisher ca. 100.000 Wohnungen energetisch saniert werden.

Aktuelle Klimaschutzmaßnahmen

Der Senat der Hansestadt Hamburg stellt im Doppelhaushalt 2007/2008 insgesamt 25 Millionen € für den Klimaschutz zur Verfügung. Davon sollen u.a. 5 Personalstellen finanziert werden. Dadurch soll im Zeitraum von 2007 bis 2012 eine CO2-Reduktion von weiteren 2 Mio. t erreicht werden, die sich wie folgt verteilt:

  • Von den im Klimaschutzkonzept entwickelten quantifizierbaren Maßnahmen wird eine Reduktion von 0,55 Mio. t erwartet. Dies wurde durch eine Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Energie, Umwelt bestätigt
  • Weitere 0,2 Mio.t werden als Folge von Kommunikationsmaßnahmen oder ordnungsrechtlichen Maßnahmen erwartet
  • 0,5 Mio. t sollen durch freiwillige Selbstverpflichtungen einiger bedeutender Industrieunternehmen geleistet werden
  • Durch bundespolitische Maßnahmen wird eine zusätzliche Reduktion der Hamburger Emissionen um 0,45 Mio. t erwartet
  • 100.000 t werden durch den technologischen Fortschritt im Fahrzeugbereich erwartet
  • Der restliche Anteil der Minderungsverpflichtung in Höhe von 200.000 t konnte bisher noch nicht zugeordnet werden

 

Gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW